Internet als Gewinner der Media-Spendings
 

Internet als Gewinner der Media-Spendings

Geht es nach den Marktbeobachtern von Zenith Optimedia, gewinnt das Internet in den kommenden Jahren bei den Medienspendings am deutlichsten.

Laut Zenith Optimedia macht der Anteil des Internet an den welteiten Werbespendings heuer 3,6 Prozent aus. In den kommenden drei Jahren kann laut der Prognose der Marktprofis aus dem Media-Network das Internet am deutlichsten gewinnen und wird bis 2007 auf einen Gesamtanteil von 4,4 Prozent wachsen (2005: 3,9 Prozent, 2006: 4,1 Prozent).



Dr größte Teil der weltweiten Mediaspendings entfällt derzeit mit 37,6 Prozent auf das Fernsehen. Im kommenden Jahr rechnen die Zenith-Optimedia-Experten mit einem leichten Wachstum auf 37,7 Prozent. Auch 2006 wird der TV-Anteil bei diesem Wert liegen, ehe er 2007 wieder auf 37,6 Prozent absinkt.



Der Anteil der Zeitungen am weltweiten Werbekuchen macht derzeit 29,7 Prozent aus und wird im kommenden Jahr auf 29,5 Prozent absinken. Auch in den Jahren 2006 (29,4 Prozent) und 2007 (29,2 Prozent) wird der Anteil der Zeitungen nach unten gehen. Die Magazine pendeln sich nach 13,5 Prozent im Jahr 2004 in den kommenden drei Jahren bei einer Marke von 13,4 Prozent ein.



Radio ist anteilsmäßig der größte Verlierer: Nach 8,9 Prozent in diesem Jahr, soll dieser Wert im kommendn Jahr auf 8,7 Prozent sinken und 2006 sowie 2007 bei jeweils 8,6 Prozent liegen. Die Außenwerbung bleibt so wie in diesem Jahr auch 2005 bei 5,2 Prozent stehen und verliert dann 2006 einen Zehntel-Prozentpunkt auf 5,1, auch 2007 wird sie mit 5,1 Prozent eingestuft. Kino wiederum bleibt von 2004 bis 2007 konstant auf 0,4 Prozent Anteil stehen.

(as)

stats