Insolvenzstatistik 2000
 

Insolvenzstatistik 2000

Zahlen sind seit langem wieder rückläufig

"Bei aller Freude über den substantiellen Rückgang der Unternehmensinsolvenzen darf auf keinen Fall übersehen werden, dass die absoluten Zahlen nach wie vor zu hoch sind". Der Kreditschutzverband warnt vor allzugroßer Euphorie: "Die Prognose von 5300 Insolvenzen für das Jahr 2000 liegt noch immer erheblich über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre (4500)." Nach Auffassung des KSV sollte die Insolvenzhäufigkeit in einer strukturell gesunden Wirtschaft bei 3000 Insolvenzen pro Jahr liegen. Eine Schwelle, die Österreich zuletzt im Jahr 1990 unterschritten hatte. Die wirklichen Probleme liegen bei Unternehmen, denen die gegenwärtig starke Konjunktur (3,5% Realwachstum) nur sehr bedingt helfen kann.
Der KSV fordert: "Es muß weiterhin jede Anstrengung unternommen werden, um Unternehmenszusammenbrüche zu verhindern, indem Früherkennung und Sanierungsbereitschaft der Unternehmen unterstützt werden." Weiters muß die Zahl der Neugründungen steigen, damit Österreich den Anschluß an europäische Durchschnittswerte erreicht. Frühwarnsysteme gewinnen immer mehr an Bedeutung.

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