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Horizont-Titelstory: Werbe-Kampfzone "Willkommen Österreich"

Zwischen dem ORF und ATV gibt es einen heftigen Austausch von Klagen in deren Mittelpunkt das Vorabend-Format "Willkommen Österreich" steht.

Mit drei Millionen Euro jährlich beziffert Dr. Alexander Wrabetz, Kaufmännischer Direktor des ORF, jene Summe, die dem ORF durch Umbuchungen der derzeit im Umfeld von "Willkommen Österreich" geschalteten Werbespots an Einnahmen entgehen würden. Wegen der Werbepraxis im Umfeld von "Willkommen Österreich" schickte der Privatsender ATV dem ORF einige Unterlassungsklagen und Exekutionsanträge ins Haus. Daraufhin änderte der ORF das Sendungskonzept und machte aus einem "Willkommen Österreich" drei Einzelsendungen: "Willkommen Österreich", "Willkommen Österreich - Promi Time" und "Willkommen Österreich - News".



ATV-Chef Tillmann Fuchs will sich mit dieser Praxis nicht abfinden und spricht von "Spott und Hohn gegenüber der Justiz". Weitere Klagen folgen. Die ORF-Werbepraxis müsse aktiv behördlich kontrolliert werden, fordert der Medienrechtsexperte Dr. Heinz Wittmann.



Mittlerweile stellt auch der ORF wegen nicht gekennzeichneten Teleshoppings und unzulässiger Formen von Dauerwerbesendungen Exekutionsanträge gegen ATV.



Lesen Sie mehr in der aktuellen Titelgeschichte der Printausgabe von Horizont (47/2002), die am 22. November erscheint.



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