Höhere Bildungsschichten hören weniger Radio
 

Höhere Bildungsschichten hören weniger Radio

Die Radionutzung geht in den USA konstant zurück - vor allem bei jungen Höreren, aber auch vermehrt bei College-Absolventen.

Die Beliebtheit des Klassikers Radio nahm in den USA in den vergangenen Jahren konstant ab, die Höhrerzahlen gingen zurück. Und zwar nicht nur bei jungen Nutzern, sondern vor allem bei höheren Bildungschichten. Edison Media Research zum Beispiel hat einen starken Rückgang bei College-Absolventen festgestellt. "Der Unterschied zwischen Radionutzung von Absolventen und Nicht-Absolventen hat sich im Laufe der Zeit immer weiter verstärkt", resümiert Larry Rosin, Consultant bei Edison Media, gegenüber der New York Times. In den vergangenen zehn Jahren haben sich Hochschulabsolventen im Alter von 24 bis 54 Jahren immer mehr vom Radio abgewandt, im Vergleich zu gleichaltrigen ohne höheren Bildungsabschluss gingen die Hörerzahlen acht mal schneller nach unten. Aktuell hören die höheren Bildungsschichten bis zu 15 Stunden und 45 Minuten pro Tag Radio, die ohne akadamische Titel hingegen bis zu 21 Stunden und 15 Minuten. Den Unterschied interpretiert Rossin in der beruflichen Tätigkeit der Menschen: "Nicht-Absolventen haben eher Jobs, die ihnen erlauben, nebenbei Radio zu hören. Ein Lehrer aber zum Beispiel kann das nicht".
Die Hochschulabsolventen sind in den USA stark am zunehmen, was sich demnach auch auf die zukünftige Radionutzung in Amerika auswirken wird.

(Quelle: pte)


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