Hilfspaket: KommAustria schließt Auszahlung d...
 
Hilfspaket

KommAustria schließt Auszahlung der Sondermittel an Tageszeitungen ab

APA (dpa)
Die Branche erlebt derzeit einen Einbruch bei Werbekunden.
Die Branche erlebt derzeit einen Einbruch bei Werbekunden.

Etwa zwei Wochen nach Ende der Antragsfrist werden insgesamt rund 9,7 Millionen Euro Druckkostenförderung für Tageszeitungen ausgezahlt.

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern, beschloss die Bundesregierung Anfang April eine Sonderförderung für die heimische Medienlandschaft. Etwa zwei Wochen nach Ablauf der Antragsfrist gab die KommAustria jetzt bekannt, bereits am Dienstag ein Verständigungsschreiben an die Förderwerber versendet zu haben und gab der Bundesbuchhaltungsagentur die Auszahlung der Förderbeträge frei. Die Inhaber von Tageszeitungen erhalten demnach 3,25 Euro pro Exemplar der durchschnittlichen Druckauflage ihres Blattes (Auflagenzahlen nach Wochenschnitt 2019) als Druckkostenbeitrag. Insgesamt ergibt sich damit eine Summe von etwa 9,7 Millionen Euro. Die Einzelförderbeträge werden in der kommenden Woche veröffentlicht.

Der Fachbereich Medien der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR Medien), der die KommAustria als Geschäftsstelle administrativ unterstützt, hatte bereits innerhalb weniger Stunden nach Inkrafttreten des Gesetzes eine eigens programmierte Web-Schnittstelle für die Anträge freigeschaltet. Auch die von der KommAustria einbezogene Presseförderungskommission unterstützte die rasche Abwicklung mit einer zügigen Gutachtenerstellung.

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