Helmar Dumbs verstorben
 

Helmar Dumbs verstorben

Claudia Schreiner

Helmar Dumbs, langjähriger außenpolitischer Redakteur, Musikrezensent und Chef vom Dienst der "Presse", ist im Alter von 39 Jahren verstorben.

Die Redaktion der "Presse" trauert und nimmt Abschied von einem "leidenschaftlichen Journalisten und unermüdlich frohsinnigen Sammler neuer Erfahrungen". Helmar Dumbs verstarb im Alter von 39 Jahren an einer kurzen, schweren Erkrankung; im Sommer wäre er 40 geworden.

Helmar Dumbs begann 2004 als Lehrredakteur bei der „Presse“ und fasste rasch Fuß im außenpolitischen Ressort - sein außenpolitisches Herz schlug den Balkan, Osteuropa, den Nahen Osten und die Türkei. 2006 übersiedelte Helmar Dumbs für ein halbes Jahr als Berichterstatter nach Belgrad; acht Jahre später war er als "Presse"-Korrespondent für Berlin vorgesehen, entschied sich aber für die Rolle als Online-Chef vom Dienst, sonntags auch oft für die Printausgabe.

"Sein Tod reißt ein Loch in unsere Gemeinschaft", heißt es aus der Redaktion: "Wir verlieren einen humorvollen Kollegen, einen Engagierten und Hilfsbereiten, der sich für keinen Dienst zu schade war und mit jeder Faser für die Zeitung einsetzte, einen vielfach Begabten, einen uneitlen Klugen, Bescheidenen und feinfühlig Fördernden, der Neuankömmlinge mit offenen Armen aufnahm und Leistungen anderer neidlos anerkannte, einen wunderbaren, geistreichen, eigenwilligen und lebensfrohen Menschen mit ausgeprägtem Hang zum subversiven Witz."
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