Heimat neu interpretiert
 

Heimat neu interpretiert

Seit 2002 vergibt Henkel einen Art.Award.- mit Mladen Miljanovi? schaffte es erstmals einer der Gewinner ins MUMOK.

Mit einer Preview eröffnete Günter Thumser (Präsident der Henkel CEE) gemeinsam mit Claudia Schmied (Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur) und Edelbert Köb (Direktor des Museums für Moderne Kunst Stiftung Ludwig Wien) gestern Abend die Ausstellung von Mladen Miljanovi? der MUMOK Factory. Vom 25. Juni bis 12. September stellt der aus Bosnien-Herzegowina stammende Künstler Objekte aus, die sich auf sein Leben – Kindheit während des Krieges sowie Ausbildung in einer Offiziersschule – beziehen. Damit präsentiert zum ersten Mal ein Henkel Art.Award.-Preisträger seine Objekte im Museum für Moderne Kunst Stiftung Ludwig Wien.

Im Zentrum der Ausstellung steht der Zastava, ein in Osteuropa produziertes Auto: Auf die Besucher warten an den Wänden angebrachte Sicherheitsgurte, besprühte Motorhauben und zwei Original-Zastavas in der Mitte des Raumes: der eine komplett mit Spiegeln verkleidet, der andere zubetoniert, was von Miljanovi? aktuell während der Preview vorgenommen wurde. Im Rahmen einer siebentägigen Performance holt er Kunstinteressierte mit einem Zastava persönlich von zu Hause ab und chauffiert sie zur Ausstellung ins MUMOK.

Seit dem Jahr 2002 prämiert Henkel gemeinsam mit KulturKontakt Austria und seit 2009 zusätzlich mit dem Partner MUMOK herausragende und innovative Arbeiten von bildenden Künstlern, die in den Bereichen Malerei, Zeichnung, Fotografie, Video und Installation arbeiten. Der mit 7.000 Euro dotierte Preis richtet sich an bildende Künstler aus 31 Ländern in der Region. Alles zu dem Preis gibt es hier.
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