Hardwareindustrie bangt um die Zukunft
 

Hardwareindustrie bangt um die Zukunft

Laut einer Studie des Marktforschungsinstitutes IDC sehen europäische Hardwarhersteller den Zukunftsmarkt eher negativ, während die Softwareanbietern sich kaum Sorgen um die Zukunft machen, obwohl sie allen Grund dafür hätten.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Marktforschungsinstitutes IDC in der europäische IT-Anbieter aus den Bereichen Hardware, Software und Service zu ihrer Einschätzung von Marktlage und -erwartungen befragt wurden, ergab, dass die geringste Zuversicht bei den Anbietern im Hardwaresegment herrscht, obwohl die Softwarebranche im dritten Quartal den stärksten Einbruch erlitt. Die zugrunde liegende Erhebung wurde bereits vor den Terroranschlägen in den USA am 11. September 2001 abgeschlossen. Die wenigsten Sorgen machen sich dem "IT Market Confidence Index" zufolge die europäischen Serviceanbieter. "Die Auswirkungen auf den Servicesektor sind deutlich geringer als bei Hard- und Software", erklärt IDC-Analyst Stephen Minton und führt weiter aus: "Damit zeigt sich das gleiche Bild wie in den USA, wo ebenfalls die Hardwarefirmen am stärksten betroffen sind und die Softwareanbieter in vielen Marktfeldern ihre Erwartungen reduzieren müssen."

(er)

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