Gusenbauer schafft neue Presseabteilung
 

Gusenbauer schafft neue Presseabteilung

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© HBF/Wenzel
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Der scheidende Bundeskanzler Alfred Gusenbauer hinterlässt seinem Nachfolger neue Strukturen in Presse- und Verfassungsdienst mit entsprechenden neuen Abteilungsleitern.

Der scheidende Bundeskanzler Alfred Gusenbauer hinterlässt seinem Nachfolger neue Strukturen in Presse- und Verfassungsdienst mit entsprechenden neuen Abteilungsleitern. Im Bundespressedienst (Sektion VII) wird eine neue "Presseabteilung" geschaffen, der Leitungsposten wurde am 29. Juli 2008 in der "Wiener Zeitung" ausgeschrieben. Bereits Mitte Juli angelaufen ist die Ausschreibung einer neuen Abteilung für Wirtschaftspolitik im Verfassungsdienst (Sektion V).







Die neue Presseabteilung wird aus der bisherigen Medienabteilung, die vom VP-nahen Helmut Wohnout geleitet wird, herausgelöst und soll sich künftig um die tagesaktuelle Pressearbeit für das Kanzleramt und die Koordination der Medienarbeit kümmern. In Wohnouts Abteilung bleiben Dokumentation, Recherche und Publikationen, heißt es im Kanzleramt. Neue Planstellen gebe es für die zusätzliche Abteilung nicht, wird betont. Die Ausschreibung läuft bis 29. August.







Bereits am 15. Juli ausgeschrieben wurde die Leitung einer neuen wirtschaftspolitischen Abteilung im Verfassungsdienst. Während die ÖVP davon ausgeht, dass Gusenbauer vor der Wahl noch Kabinettsmitarbeiter im Apparat des Kanzleramts unterbringen möchte, wird ein Zusammenhang der Ausschreibungen mit der Wahl im Büro des scheidenden Regierungschefs dementiert. Die Neustrukturierung der Pressearbeit werde schon seit längerem vorbereitet und die Planung für die Bündelung der Wirtschafts-Kompetenzen im Verfassungsdienst laufe seit dem Frühjahr.







(Quelle: APA)
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