Gruner + Jahr trennt sich von Regionalzeitung...
 

Gruner + Jahr trennt sich von Regionalzeitungen

Der Vorstand des Hamburger Zeitungshauses Gruner + Jahr beschließt eine neue strategische Ausrichtung sowie den Ausstieg aus dem Regionalzeitungsgeschäft.

Das Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr will sich künftig vorrangig auf das Zeitschriftengeschäft und die damit verbundenen Druckereien konzentrieren. Der Vorstand des Unternehmens hat nun eine neue strategische Ausrichtung beschlossen und will dazu in den nächsten Jahren umfangreiche Investitionen mit Schwerpunkt in den Kernmärkten Deutschland, Frankreich und den USA tätigen.



Zudem hat der G+J-Vorstand auch den Ausstieg aus dem deutschen Regionalzeitungsgeschäft beschlossen. Die Berliner Zeitungsaktivitäten mit der "Berliner Zeitung" und dem "Berliner Kurier" werden an die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck verkauft, über die Regionalzeitungsgruppe in Dresden mit "Sächsischer Zeitung" und "Sächsischer Morgenpost" werden Verhandlungen geführt. Die "Financial Times Deutschland" ist als überregionale Zeitung von dieser Entscheidung nicht betroffen, betont das Unternehmen.



Gruner + Jahr ist in Österreich mit einer eigenen Dependance sowie über die rund 75prozentige-Beteiligung an der Verlagsgruppe News vertreten.

(as)

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