Großes Interesse am neuen Bundeskanzler Kern
 

Großes Interesse am neuen Bundeskanzler Kern

Screenshot ORF TVthek
Christian Kern im "ZiB 2"-Interview.
Christian Kern im "ZiB 2"-Interview.

Viele Menschen sahen sich den neuen Bundeskanzler im TV an - vor allem die "ZiB 2" profitierte.

Werner Faymann ist in den letzten Jahren so gut wie nie in das "ZiB 2"-Studio gekommen. Nach dem äußerst kritischen "Sommergespräch"-Interview mit Armin Wolf im Jahr 2012 mied der Kanzler Live-Gespräche in der Sendung. Am Dienstag wurde mit Christian Kern nun sein Nachfolger vorgestellt und der fand prompt den Weg auf den Küniglberg zu Armin Wolf. Das ließen sich am späten Abend 938.000 Zuschauer ab zwölf Jahren nicht entgehen, der Marktanteil lag bei starken 40 Prozent. Die "ZiB 2" performte damit deutlich besser als sonst. 

Im Vergleich zum vorherigen Format "Report" konnte die Nachrichtensendung knapp 100.000 Zuschauer hinzugewinnen - das ist keine Selbstverständlichkeit. "Report" erreichte mit einer monothematischen Ausgabe 836.000 Zuseher und ebenfalls sehr gute 30 Prozent Marktanteil - das ist der höchste Wert, den das Format auf diesem Sendeplatz seit 2002 eingefahren hat. Die Porträts über die Hofburg-Kandidaten Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer wollten zur besten Sendezeit 758.000 Menschen sehen - 27 Prozent. 

Doch zurück zu Christian Kern, der sich bereits am Nachmittag den Fragen der Presse stellte. Der ORF übertrug die Pressekonferenz und überzeugte auch hier mit guten Quoten: 187.000 Menschen sahen sich den Auftritt des neuen Bundeskanzlers ab 14:25 Uhr an, das entsprach 27 Prozent Marktanteil. Direkt im Anschluss fiel "Bilderbuch Ausseerland" wieder auf 141.000 Zuschauer und 20 Prozent. Die "Zeit im Bild" um 19:30 Uhr wollten übrigens 1,14 Millionen Menschen sehen, hier lag der Marktanteil bei 52 Prozent.

Bei Puls 4 konnte "Bist du deppert!" derweil zur Primetime gute Werte einfahren. 183.000 Zuschauer sahen sich die neueste Folge an, der Marktanteil bei den 12- bis 49-Jährigen lag bei sehr guten 7,6 Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche musste das Format damit aber Federn lassen, vor sieben Tagen reichte es noch zu 9,1 Prozent. ATV lag mit "Teenager werden Mütter" nur knapp hinter Puls 4, die Dokusoap erreichte mit 110.000 Gesamtzuschauern 7,4 Prozent Marktanteil. 
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