Großaktionär: Aktionäre klagen Musk wegen spä...
 
Großaktionär

Aktionäre klagen Musk wegen später Offenlegung von Twitter-Investment

APA/AFP/POOL
Neue juristische Probleme für Elon Musk.
Neue juristische Probleme für Elon Musk.

Kläger fordern Schadenersatz wegen "falscher und irreführender Aussagen".

Ehemalige Aktionäre von Twitter verklagen Tesla-Gründer Elon Musk. In einer Sammelklage, die bei einem Bundesgericht in Manhattan eingereicht wurde, behaupten die Aktionäre, dass Musk "falsche und irreführende Aussagen und Auslassungen" gemacht hat. Der Tesla-Gründer habe versäumt, bis zum 24. März offen zu legen, dass er in Twitter investiert habe. Damit habe er gegen die Vorschriften des US-Wertpapiergesetzes gehandelt.

Größter Aktionär

In der Klage wird ein nicht näher bezifferter Schadensersatz gefordert. Wie die Aktionäre mitteilen, hat die verzögerte Offenlegung Musk ermöglicht, mehr Twitter-Aktien zu niedrigeren Preisen zu kaufen, während er Aktionäre dazu verleitete, zu "künstlich aufgeblähten" Preisen zu verkaufen.

Musk hält 9,2 Prozent Anteile an dem Kurznachrichtendienst, wie er Anfang April bekanntab. Das macht ihn zum größten Einzelaktionär des Unternehmens. Nach seinem überraschenden Einstieg, hätte er am 9. April auch in den Verwaltungsrat einziehen sollen. Doch Twitter-Chef Parag Agrawal kündigte an, dass daraus nichts werde uns schrieb auf Twitter: "Ich glaube, dass das das Beste ist".

Der 50-Jährige Musk ist dank seiner Beteiligungen an Tesla und der Weltraumfirma SpaceX der mit Abstand reichste Mensch der Welt. Der Finanzdienst Bloomberg schätzt sein Vermögen aktuell auf 288 Milliarden Dollar.
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