Gratiszeitungsring soll bis Mitte 2009 stehen
 

Gratiszeitungsring soll bis Mitte 2009 stehen

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Gerhard Fontan (Print Zeitungsverlag), Hermann Petz (Moser Holding) und Helmut Schoaß (Styria Wochenzeitungs- und Beteiligungs GmbH) präsentierten das Gratiswochenzeitungs-Projekt vor Journalisten. (c)Peter Hautzinger
Gerhard Fontan (Print Zeitungsverlag), Hermann Petz (Moser Holding) und Helmut Schoaß (Styria Wochenzeitungs- und Beteiligungs GmbH) präsentierten das Gratiswochenzeitungs-Projekt vor Journalisten. (c)Peter Hautzinger

Moser Holding und Styria Medien AG wollen mit ihrem Joint Venture vier Millionen Leser erreichen.

Im Rahmen einer Pressekonferenz am 17. September 2008 präsentierten Mag. Hermann Petz, CEO der Moser Holding, Gerhard Fontan, CEO Print Zeitungsverlag und Mag. Helmut Schoaß, Geschäftsführer der Styria Wochenzeitungs und Beteiligungs GmbH das gemeinsame Gratiswochenzeitungs-Projekt, zu dem die Wettbewerbsbehörde am 12. September ihr grünes Licht gab (HORIZONT online berichtete).

"Bis Mitte 2009 soll der Kunde bei uns die Möglichkeit haben, mit einer Schaltung das gesamte Bundesgebiet abzudecken", stellte Petz klar. Damit würde man vier Millionen Leser erreichen. Addiert man die Leserzahlen der „Bezirksblätter“ der Moser Holding (Tirol, Salzburg, Niederösterreich, Burgenland, Teile von Oberösterreich) und die der „Woche“ aus der Styria Medien AG (Kärnten und Steiermark) ergibt dies einen Zahl von 2,6 Millionen. Damit befindet man sich schon jetzt in der Nähe jener Leserzahl, die die „Kronen Zeitung“ (2,9 Millionen Leser) erzielt.

Um bundesweit vertreten zu sein, fehlen noch Wien, Vorarlberg und Teile von Oberösterreich. In Wien bemüht man sich um die Mehrheit an der „Wiener Bezirkszeitung“ (BZ). "Wenn bis Oktober keine Entscheidung über den Verkauf der ,Wiener Bezirkszeitung’ gefallen ist, werden wir ein eigenes Projekt starten", verspricht Hermann Petz. In Vorarlberg will man mit dem Vorarlberger Medienhaus Eugen A. Russ kooperien. In Oberösterreich werde man mittelfristig eine nicht näher definierte Lösung finden.

Das Joint Venture, das zur Realisierung des neuen Gratiszeitungsringes gegründet wurde, werden Helmut Schoaß und Gerhard Fontan als Vorstände leiten. Die Aktiengesellschaft wird knapp 1000 Mitarbeiter beschäftigen. Fontan: "Es wird zwar eine Niederlassung in Wien geben, aber sonst wollen wir unsere gewachsenen Strukturen beibehalten." Spekulationen um einen neuen Namen für den neuen Gratisring erteilte Fontan eine Absage.

Helmut Schoaß erwartet sich vom neuen Wochenzeitungsring vor allem Synergien im Bereich Vertrieb und Druck. Mehr über das Joint Venture der Moser Holding und der Styria Medien AG lesen Sie im HORIZONT Nr. 38, der am 18. September 2008 erscheint.

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