GIS bittet PC-Besitzer zur Kasse
 

GIS bittet PC-Besitzer zur Kasse

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© GIS Gebühren Info Service GmbH
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Die Gebührenpflicht tritt bereits dann in Kraft, wenn der Computer Zugang zum World-Wide-Web hat: "Keine Gebührenpflicht nur wenn Gerät nicht empfangsbereit ist." (GIS).

Auch ein Computer mit Internetanschluss oder TV-Karte wäre theoretisch in der Lage, Radioprogramme und TV-Programme zu empfangen und abzuspielen. Nach den Bestimmungen des österreichischen Gebühren-Info-Service (GIS) werden die Besitzer eben solcher Geräte deshalb auch zur Kasse gebeten: “Damit wird auch ein PC, mit dem Fernseh- beziehungsweise Radioempfang möglich ist, prinzipiell gebührenpflichtig“, heißt auf der GIS-Homepage. Denn die Gebührenpflicht tritt laut GIS bereits dann in Kraft, wenn der Computer Zugang zum World-Wide-Web und somit der ORF-Hörfunk rund um die Uhr online zu empfangen ist: "Auch ein Computer mit Internetanschluss oder TV-Karte wäre aufgrund des Angebots in der Lage, Radioprogramme und TV-Programme zu empfangen und abzuspielen", so die GIS dazu.





Wenn der jeweilige PC also mit einer TV-Karte oder einem USB-Stick für digitales Antennen-Fernsehen ausgestattet ist, wird eine Kombigebühr (Radio und Fernsehen) fällig. Dabei ist es auch unerheblich ob mit dem Gerät nun auch tatsächlich die Programme des ORF empfangen werden können: „Es sind immer dann Rundfunkgebühren zu entrichten, wenn Rundfunkprogramme (Radio und/oder TV) konsumiert werden können und zwar unabhängig davon, ob und wie oft die Programme des ORF mit diesen Geräten empfangen werden.“







Die GIS ist etwa für die Hälfte der Gesamtfinanzierung des ORF zuständig. Zwei Drittel der Rundfunk- und Fernsehgebühren gehen an den ORF.





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