GfW und Styria machen der Post Konkurrenz
 

GfW und Styria machen der Post Konkurrenz

Die holländische TNT Post Group N.V. (TPG) und Styria Medien AG gründen über ihre Töchter das Joint Venture redmail.

Die gelbe Post bekommt rote Konkurrenz. Die holländische TNT Post Group N.V. (TPG) und die Styria Medien AG haben über ihre Töchter GfW (Gesellschaft für Werbemittelverteilung) und PMS (Presse Medien Service) ein Joint Venture namens redmail gegründet. Ziel von redmail ist es, Know-How und Erfahrung sowohl bei unadressierter Zustellung als auch bei adressierter Zustellung (Printmedien) zu kombinieren und potentielle Synergien wahrzunehmen. In weiterer Folge könnte redmail aber auch die adressierte Zustellung bestimmter Sendungen, die über Printmedien hinausgehen, übernehmen. Aber auch eine Kooperation mit der österreichischen Post sei möglich.



Die TPG hatte den Werbemittelverteiler GfW, die über ein Verteilnetzwerk in Wien, Niederösterreich und im Burgenland verfügt, bereits 1998 übernommen. Die PMS stellt die Printmedien der Styria-Gruppe (unter anderem die "Kleine Zeitung", "Die Presse") und andere Printmedien zu und ist auch als Verteiler unadressierter Werbemittel tätig.



Das Joint Venture bedarf noch der Zustimmung der Kartellbehörde.



Werblich wird redmail nach einem Pitch zwischen Lowe Lintas GGK, Euro RSCG E&E und AHA Puttner Bates von letztgenannter Agentur betreut werden. (as)
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