Gewista kauft Epamedia Ungarn
 

Gewista kauft Epamedia Ungarn

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100 Prozent aus den Händen der ungarischen JOJ Media House erworben - Österreich-Markt unberührt

Der Außenwerber Gewista hat die Ungarn-Geschäfte ihres hiesigen Hauptkonkurrenten Epamedia übernommen. Wie das Unternehmen am Freitag in einer Aussendung berichtete, hat die Gewista 100 Prozent der Epamedia Ungarn aus dem Besitz ihres neuen Eigentümers JOJ Media House erworben.

Die slowakische Mediengruppe JOJ Media House hatte vor wenigen Wochen das jahrelange Sorgenkind Epamedia von Raiffeisen erworben. Der österreichische Markt ist von dem Deal nicht betroffen. Die Gewista steigt damit zu einem führenden Außenwerbeunternehmen im ungarischen Markt auf.

"Führendes zentral- und osteuropäisches Außenwerbeunternehmen"

Gewista-Generaldirektor Karl Javurek sieht mit dem Erwerb der Epamedia Ungarn "die Position unserer Unternehmensgruppe als führendes zentral- und osteuropäisches Außenwerbeunternehmen" weiter ausgebaut. Die Position Wiens als Headquarter für die Konzernaktivitäten in diesem Raum werde damit weiter gestärkt. "Mit dem Erwerb der Epamedia Ungarn kann nunmehr die Konsolidierung des ungarischen Außenwerbemarktes weitergeführt werden", so Javurek.

Die Epamedia Ungarn manage einen langfristigen Wartehallenvertrag mit der Stadt Budapest, der achtgrößten europäischen Metropole mit 1,7 Mio. Einwohnern, erklärte Javurek. Mit dem Erwerb der Firma könne die Gewista zu den von ihr gemanagten Stadtverträgen in Prag, Bratislava und Laibach nunmehr den von Budapest hinzufügen. Den Kunden biete man damit ein vollständiges Portfolio an Außenwerbemöglichkeiten in den Metropolen der zentral- und osteuropäischen Nachbarländer an.

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