"Gewinn" erhält ungarisches Pendant
 

"Gewinn" erhält ungarisches Pendant

Der ehemalige ORF-Korrespondent Karl Stipsisc launcht ein Wirtschaftsmagazin, der "Gewinn" fungiert als "Hebamme".

Der ehemalige ORF-Korrespondent in Budapest Karl Stipsisc launcht Ende März 2003 in Ungarn das neue Magazin "Haszon", was übersetzt so viel wie persönlicher Vorteil bedeutet. "Haszon" nimmt inhaltlich stark Anleihe am österreichischen Wirtschaftsmagazin "Gewinn". "Gewinn"-Gesellschafter Georg Waldstein wird auch mit "einem niedrigen zweistelligen Prozentsatz" am neuen Magazin beteiligt sein. Der "Gewinn" hat laut Waldstein "eine Art Hebammenfunktion in Form von Zur-Verfügung-stellen von Information" übernommen. Das Blattkonzept von "Haszon" sei in enger Rücksprache mit dem "Gewinn" entwickelt worden.

Herausgegeben wird das neue Produkt von der Haszon Zeitungsverlag GmbH. Stipsisc fungiert als Herausgeber und Verleger und hält selbst an Haszon 25 Prozent. Neben Waldstein sind laut Stipsisc "noch einige österreichische Unternehmer" beteiligt, deren Namen er allerdings nicht nennen will. Haszon wird zwölfmal im Jahr erscheinen. Gestartet wird mit einer Auflage von 70.000 Stück.

(juju)

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