Gewerkschaft verschärft Druck wegen Werbe-KV
 

Gewerkschaft verschärft Druck wegen Werbe-KV

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Den heutigen "betrieblichen Erstbesuchen" würden weitere Aktivitäten folgen, sollte es zu keinen ernsthaften Verhandlungen im Jänner 2017 kommen, kündigten die Arbeitnehmervertreter an.
Den heutigen "betrieblichen Erstbesuchen" würden weitere Aktivitäten folgen, sollte es zu keinen ernsthaften Verhandlungen im Jänner 2017 kommen, kündigten die Arbeitnehmervertreter an.

Die Gewerkschaft verschärft den Druck in den nach wie vor stockenden Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 14.000 Beschäftigten der Wiener Werbewirtschaft.

Nach einem "zweimaligen Null-Angebot" haben die Arbeitnehmervertreter nun erste Aktionen in den Betrieben gestartet, gab die GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) am Donnerstag bekannt.

Den heutigen "betrieblichen Erstbesuchen" würden weitere Aktivitäten folgen, sollte es zu keinen ernsthaften Verhandlungen im Jänner 2017 kommen, kündigten die Arbeitnehmervertreter an. "Wir fordern einen modernen und zeitgemäßen Kollektivvertrag, der diese Bezeichnung verdient, für die ganze Branche", so Gewerkschafts-Verhandlungsleiter Kurto Wendt in einer Aussendung.

Die Gewerkschaft kritisiert, dass die Arbeitgeber zum Auftakt der KV-Verhandlungen ein Angebot von 0,0 Prozent auf den Tisch gelegt haben, was für die Beschäftigten eine reale Gehaltskürzung bedeute.
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