Gelernte Printherstellung
 

Gelernte Printherstellung

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Von „Letter“, „Fußnote“ oder „Falzen“ haben die meisten, die in irgendeiner Form mit der Herstellung von Broschüren, Foldern, Zeitschriften oder gar Büchern zu tun haben, vermutlich schon gehört.

Von „Letter“, „Fußnote“ oder „Falzen“ haben die meisten, die in irgendeiner Form mit der Herstellung von Broschüren, Foldern, Zeitschriften oder gar Büchern zu tun haben, vermutlich schon gehört. Weniger bekannt sind dann aber mit Sicherheit Begriffe wie „Viertelgeviert“, „Blauwollskala“ oder gar das wenig schmeichelhafte „Hurenkind“. All diese Ausdrücke sowie sämtliche Schritte der Herstellung von Druckwerken will der ausgebildete Schriftsetzer Karl Giesriegl in seinem kleinen Ratgeber erklären. Leicht verständlich werden Themen wie die Wahl der richtigen Schrift, des Papiers oder der Druckart beantwortet. Erklärung finden auch CMYK, JPG, PDF, Digitaldruck oder Offsetdruck sowie die Vor- und Nachteile von Leimen, Heften und Falzen, Sonderarbeiten wie Stanzen oder Lackieren sowie die Frage nach dem angemessenen Preis. Abgerundet wird das übersichtliche Nachschlagebüchlein durch ein ausführliches Glossar am Buchende, das keine Druck-Fragen mehr offen lassen sollte.

Karl Giesriegl: "Druckwerke und Werbemittel herstellen", Linde Verlag, Wien 2007, 160 Seiten, 14,90 Euro, ISBN 978-3-7093-0153-1

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