Gehaltsplus für kaufmännische Angestellte bei...
 

Gehaltsplus für kaufmännische Angestellte bei Zeitschriftenverlagen

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ÖZV und GPA-djp einigten sich auf 2,3 Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 40 Euro.

In einer zweiten Verhandlungsrunde einigsten sich die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV) auf ein Gehaltsplus von 2,3 Prozent beziehungsweise mindestens 40 Euro für kaufmännische Angestellte bei Zeitschriftenverlagen. Der Beschluss wurde zwar erst am 9. Jänner erzielt, gilt aber rückwirkend ab 1. Jänner 2020. Auch die Lehrlingsentschädigung wurde entsprechend angepasst und damit auf 620 Euro im ersten Lehrjahr und 780 Euro im zweiten Lehrjahr angehoben. Zudem einigten sich die Verhandlungspartner darauf, dass das Jubiläumsgeld für Dienstnehmer - im Einvernehmen mit dem Dienstgeber - auch in Form eines Zeitguthabens eingelöst werden kann. 

“Die Medienbranche im Allgemeinen – die Zeitschriften- und Fachmedien im Besonderen – stehen vor gewaltigen Herausforderungen, die nur durch ein konstruktives Miteinander der Kollektivvertrags-Verhandlungspartner beziehungsweise auch auf betrieblicher Ebene bewältigt werden können", sagt  ÖZV-Präsidentin und Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite Claudia Gradwohl. "Der Abschluss spiegelt das wechselseitige Verständnis für die wirtschaftliche Situation sowohl der Mitgliedsbetriebe als auch der Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer wider." Markus Gspandl, Verhandlungsleiter der GPA-djp, fügt hinzu: "Angesichts der schwierigen Marktsituation ist es ein fairer Abschluss. Wir müssen uns gemeinsam bemühen, der Personalfluktuation in der Branche entgegenzuwirken und verstärkt jüngere Kolleginnen und Kollegen zu gewinnen. Deshalb freut es mich sehr, dass wir diesbezüglich in einen offenen Dialog mit den Unternehmern treten werden."

Im Rahmen der Verhandlungen entstand auch die Idee zu einem gemeinsamen Workshop der ÖZV und GPA-djp im Laufe diesen Jahres, um zusammen Maßnahmen für eine Attraktivierung der Zeitungs-, Zeitschriften und Fachmedienbranche für zukünftige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu identifizieren.

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