Gehalt: Sozialpartnerschaftliche Einigung bei...
 
Gehalt

Sozialpartnerschaftliche Einigung beim Journalisten-KV

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Die ÖZV und GPA-djp einigten sich am Donnerstag auf  2,3 Prozent mehr Gehalt für Journalisten bei Zeitschriften und Fachmedien.

 Mehr Geld gibt es bald für Journalistinnen und Journalisten bei Zeitschriften und Fachmedien: Auf 2,3 Prozent konnten sich die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV) einigen - mindestens muss es aber 45 Euro mehr geben. Das Gehaltsplus kommt mit dem 1. März 2020.

Gleichlautend wie im Kollektivvertrag für kaufmännische Angestellte einigten sich die Sozialpartner auf die Möglichkeit, im Einvernehmen mit dem Dienstgeber, Jubiläumsgeld auch in Form eines Zeitguthabens "ausgezahlt" zu bekommen. "Die aktuellen zum Teil gewaltigen Herausforderungen für Zeitschriften und Fachmedien sind nur durch ein konstruktives Miteinander der Kollektivvertrags-Verhandlungspartner beziehungsweise auch auf betrieblicher Ebene zu bewältigen. Der Abschluss spiegelt das wechselseitige Verständnis für die wirtschaftliche Situation sowohl der Mitgliedsbetriebe als auch der Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer wider", kommentiert ÖZV-Präsidentin und Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite Claudia Gradwohl. Alice Rienesl, Verhandlungsleiterin der GPA-djp, fügt hinzu:"„Die Verhandlungen fanden in einem sehr konstruktiven Rahmen statt. Die vielfach herausfordernde wirtschaftliche Lage in der Branche ist uns natürlich bewusst. Deshalb ist ein fairer Abschluss für uns auch ein Zeichen der Wertschätzung der auch immer herausfordernder werdenden Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen. Die Zukunft der Zeitschriften und Fachmedien in Österreich muss uns jedenfalls ein gemeinsames Anliegen sein."
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