Gedanken zur Medienrealität
 

Gedanken zur Medienrealität

Manfred Jochum, von 1977 bis 2002 in Diensten des ORF, unter anderem als Wissenschaftssprecher und Hörfunk-Intendant, hat sich Gedanken zur Medienrealität gemacht.

Manfred Jochum, von 1977 bis 2002 in Diensten des ORF, unter anderem als Wissenschaftssprecher und Hörfunk-Intendant, hat sich Gedanken zur Medienrealität gemacht. In Form des Bändchens "Bis uns Hören und Sehen vergehen" lässt uns Jochum, der heute als Vorsitzender des Klubs der Bildungs- und Wirtschaftsjournalisten Österreichs fungiert, an seinen Gedanken teilhaben: Gedanken, die es wert sind, gelesen zu werden, weil sie uns innehalten lassen und uns dazu bewegen, unsere Rolle als Schachfiguren im Medien- und Werbebusiness zu reflektieren. Zwar nicht bis uns Hören und Sehen vergehen, aber zumindest bis uns das eine oder andere Licht aufgeht. Jochum hat sich nicht nur – aber eben auch – Gedanken über das Radio gemacht: über die ursprüngliche Funktion des Mediums, über seine Genese und über seine Aufgaben (als Bildungs- und Erziehungseinrichtung). Als Vorwort-Verfasser konnte Jochum den Philosophen Konrad Paul Liessmann gewinnen, was nicht nur für Jochum, sondern auch für das kurzweilige Essay-Bändchen spricht.

manfred jochum Bis uns Hören und Sehen vergehen Kremayr & Scheriau, Wien 2003, 189 Seiten, 19 Euro, ISBN 3-218-00719-4

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