Fußball-Debüt für ORF-Regisseurin Vera Bichle...
 

Fußball-Debüt für ORF-Regisseurin Vera Bichler

Rumkugel / AdobeStock
Beim Auftakt am Samstag, dem 18. August 2018, kommt es um 17.00 Uhr zur Regie-Premiere von Vera Bichler.
Beim Auftakt am Samstag, dem 18. August 2018, kommt es um 17.00 Uhr zur Regie-Premiere von Vera Bichler.

Ein Stück Sport-Regie-Historie wird am 18. August geschrieben, wenn mit der 29-jährigen Vera Bichler erstmals eine Frau am Regiesessel eines Fußball-Live-Spiels Platz nimmt.

Frauenfußball gewinnt in Österreich immer mehr an Beliebtheit. Mit Reichweiten von bis zu einer Million Zuschauerinnen und Zuschauern begeisterte das Frauenfußball-Nationalteam bei der EM 2017. ORF SPORT + setzt die positiven Entwicklungen des heimischen Frauenfußballs fort und überträgt heuer neben Länderspielen und Spielen der Champions League auch zehn Spiele der Frauenfußball-Bundesliga live. Das erste Spiel der Saison, SK Sturm Graz gegen SKN St. Pölten, wird für die gebürtige Niederösterreicherin Vera Bichler das erste Fußballspiel sein, bei dem sie federführend Regie führt.

Positive Entwicklung

Insgesamt zehn Spiele der Frauenfußball-Bundesliga zeigt ORF SPORT + in der aktuellen Saison live. Beim Auftakt am Samstag, dem 18. August 2018, kommt es um 17.00 Uhr zur Regie-Premiere von Vera Bichler.

„Ich habe zwar schon bei kleineren Produktionen mitgewirkt, aber für mich ist es jetzt ein guter Einstand, dass ich bei einem Fußballspiel, noch dazu bei einem Frauenfußballspiel, federführend sein darf. Die Herausforderung wird sein, das gesamte Team bzw. die Mannschaft einzuschwören, eine spannende Message rüberzubringen, zum Beispiel ‚Underdog‘ gegen Vorjahressieger“, so Bichler, die nach ihrem Bachelor an der FH Wien für Journalismus und Medienmanagement in St. Pölten den Master für Medienmanagement abgeschlossen hat.

Prinzipiell kann sich Bichler aber später „auch vorstellen, beim Herrenfußball Regie zu führen. Ich habe bereits in der unteren Spielklasse, in der Bregenz-Vorarlberg-Liga, mein Regiedebüt gehabt. Mit Fußballspielen der Männer erreicht man natürlich eine andere Aufmerksamkeit.“

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