Fusion zwischen YLine und Beko
 

Fusion zwischen YLine und Beko

Yline und Beko haben gestern einen Letter of Intend in Hinsicht auf eine Fusionierung der beiden Unternehmen im B2B-Bereich.

Vertreter des IT-Dienstleistungsunternehmens BEKO-Holding AG und des Internetunternehmens YLine Internet Business Services AG haben gestern einen Letter of Intent betreffend der Fusionierung beider Unternehmen unterzeichnet. Aus der Verbindung der beiden Firmen entsteht ein E-Commerce Application Service Provider mit 1200 Mitarbeitern und breitem Know-how-Portfolio.

Beko-Sprecher Max Höfferer teilte dazu mit, dass der Vostand die Fusion mit Yline unterstützt, "da die Zusammenführung der Kompetenzen der beiden Unternehmen erhebliche Synergien freisetzt und es dem fusionierten Unternehmen ermöglicht, eine Führungsrolle als New Economy Service Provider in Europa einzunehmen". Bei YLine zeigt man sich überzeugt, dass durch die Fusion ein "enormer Wettbewerbsvorteil geschaffen wird, da das Unternehmen im Vergleich zu "pure play"-Internetunternehmen nicht nur über Internet-Know-how, sondern auch über kritische Skills im Bereich von bestehenden "Legacy Systems" verfügt.

Der Letter of Intent sieht weiters vor, dass YLine CEO Werner Böhm auch im gemeinsamen Vorstand als CEO fungiert und an seine Seite Paul Michal und Peter Fritsch von Beko in den Vorstand einziehen werden. Peter Kotauczek, bisheriger Beko-CEO, wird als Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens fungieren.

Die Fusion betrifft den B2B-Bereich Ylines. Böhm sucht aber auch nach strategischer Verstärkung für den Business-to-Consumer-Bereich. Hier laufen derzeit Verhandlungen mit verschiedensten Unternehmen, die YLine mit einem Anteil von 56 bis 61 Prozent verstärken sollen, teilt Böhm mit. Zu den Interessenten gehört auch Jet2web.


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