Fünf Millionen: Nichtkommerzieller Rundfunkfo...
 
Fünf Millionen

Nichtkommerzieller Rundfunkfonds aufgestockt

Ian Ehm
Helga Schwarzwald, Geschäfts­führerin vom Verband Freier Rundfunk Österreich.
Helga Schwarzwald, Geschäfts­führerin vom Verband Freier Rundfunk Österreich.

Das Gesetz für die Erhöhung des Nichtkommerziellen Rundfunkfonds ist verabschiedet. Nun ist eine Erhöhung von drei auf fünf Millionen Euro gesetzlich verankert.

Schon seit Jahren kämpfe der Verband Freier Rundfunk Österreich für eine Aufstockung der Gelder im Nichtkommerziellen Rundfunkfonds, heißt es in einer Aussendung. "Es war höchst an der Zeit, dass dieser Schritt gesetzt wird, denn die werbefreien Sender stehen aufgrund des Medienwandels vor großen Herausforderungen, auf die sie nur reagieren können, wenn auch ausreichend Mittel zur Verfügung stehen. Mit der jetzigen Aufstockung ist es jedenfalls möglich, Realförderverluste zu kompensieren, Mitarbeiter:innen besser zu entlohnen und in eine noch effektivere Verbreitung der Programme zu investieren", kommentiert Helga Schwarzwald, Geschäftsführerin des Verbandes Freier Rundfunk Österreich.

Gerade in einem Land mit einer hohen Medienkonzentration erfülle die Community Medien wichtige Aufgaben im Rahmen der Medienvielfalt, Demokratisierung, Regionalisierung und Medienbildung, so die Verbandschefin weiter. "Mit diesem zusätzlichen Geld können wir unseren Auftrag auch weiterhin in gewohnt hoher Qualität wahrnehmen." Die Aufstockung des Nichtkommerziellen Rundfunkfonds von drei auf fünf Millionen Euro soll nun in eine weitere Förderung der Meinungs- und Informationsfreiheit für oft ausgegrenzte Positionen, regionale Berichterstattung und Medienkompetenz fließen. Vergeben wird die Förderung vom Fachbereich Medien der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR Medien).
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