Frist bis Donnerstag für "Neue Zeit"
 

Frist bis Donnerstag für "Neue Zeit"

Das Schicksal der Tageszeitung "Neue Zeit" hängt weiter an einem seidenen Faden.

In der ersten Sitzung des Gläubigerausschusses konnte laut Kreditschutzverband keine Entscheidung über die weitere Entwicklung der steirischen Tageszeitung "Neue Zeit" gefunden werden. Trotz Konkurseröffnung erscheint die Zeitung vorerst weiter. Laut KSV beträgt die Überschuldung rund 250 Millionen Schilling. Masseverwalter Dr. Alexander Isola, hofft noch immer, dass sich ein Fortführungsszenario entwickelt. Aber die in der Gläubigerversammlung vorgestellte "Fortführungsvariante" müsse sich personell und finanziell erst strukturieren. Wie ein solches Szenario auschauen könne, darauf hüllen sich alle Beteiligten in Schweigen. Der Gläubigerausschuss hat nun festgelegt, dass bis zum Donnerstag ein konkretes Angebot vorliegen müsse, über das dann entschieden wird. Bis Ende des Monats gibt es von der Stadt Graz eine Fortführungsgarantie für die Neuen Zeit. (gk)

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