Frequenzgutachten von Infrastrukurministerium...
 

Frequenzgutachten von Infrastrukurministerium abgenommen

Das Frequenzgutachten der Deutschen Telekom zur "Überprüfung der analogen Übertragungskapazitäten für den terrestrischen Rundfunk in Österreich" wurde nun vom Infrastrukturministerium abgenommen.

Das Frequenzgutachten der Deutschen Telekom zur "Überprüfung der analogen Übertragungskapazitäten für den terrestrischen Rundfunk in Österreich" wurde nun vom Infrastrukturministerium offiziell abgenommen.

Wie Dr. Alfred Grinschgl, Geschäftsführer des Bereichs Rundfunk innerhalb der Rundfunk- und Telekom-Regulierungsgesellschaft (RTR), erklärt, sei unter Beachtung des derzeitigen "Frequenz-Besitzstandes" bei ORF und Privatradios eine weitere bundesweite Frequenzkette für privaten Hörfunk eher unwahrscheinlich: "Es gäbe bestenfalls eine Versorgung der Ballungsräume, was einer technischen Reichweite von 4 Millionen entsprechen würde." Trotz allem ist es laut Grinschgl das oberste Betreben der RTR bundesweites Privatradio zu ermöglichen: "Ganz oben auf unserer Prioritätenliste steht der Versuch eine bundesweite Privatradiolizenz zu ermöglichen." Priorität Nummer 2 sei - so Grinschgl - die Stärkung der vorhandenen Privatradioplayer. Und erst Priorität Nummer 3 sei die Ausschreibung neuer Privatradiolizenzen. Wobei – wie Grinschgl gegenüber horizont.at erklärt – in den urbanen Gebieten eher neue Lizenzen vergeben werden und in den ländlichen Gebieten eher die bestehenden Frequenzen gestärkt werden. (max)
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