Freie Medien als "dritten Sektor" anerkennen
 

Freie Medien als "dritten Sektor" anerkennen

Diesen Appell richtet das Ministerkomittee des Europarates in seiner jüngsten Erklärung an die Mitgliedsstaaten - der VFRÖ freut sich.

Der Verband Freier Radios Österreich (VFRÖ) begrüßt die Erklärung des Ministerkomitees des Europarates vom 11. Jänner, in der auf die Rolle von Freien Radios und anderen nichtkommerziellen Community-Medien "als eigener dritter Mediensektor" hingewiesen wird.

Das Ministerkomitee des Europarates unterstreicht in der so genannten "Declaration on the role of community media in promoting social cohesion and intercultural dialogue", den Beitrag des nichtkommerziellen Rundfunksektors zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Darin werden die Mitgliedsstaaten aufgerufen, den Sektor als solchen anzuerkennen und stärker zu unterstützen, freut sich der VFRÖ.





"Für die Freien Radios in Österreich hat diese Erklärung große Bedeutung, weil in der österreichischen Gesetzgebung nach wie vor die explizite Anerkennung eines dritten nichtkommerziellen Rundfunksektors fehlt", sagt VFRÖ-Obmann Helmut Peissl. Für die Politik solle die Europaratserklärung ein Grund mehr sein, anstehende Änderungen im Privatradiogesetz vorzunehmen und für die Einrichtung und Finanzierung eines geeigneten Förderfonds zu sorgen, so Peissl weiter.










Die Erklärung des Ministerkomitees steht auf der Website des Community Media Forum Europe (CMFE) zum Download bereit.
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