Framfab schlägt zurück
 

Framfab schlägt zurück

Eine Kapitalerhöhung, neue Partner und die Beschränkung auf Kernmärkte sollen den schwedischen Internet-Consulter aus der Krise führen.

Johan Wall, CEO von framfab, machte seiner Erleichterung mittels Mail an alle framfab-Mitarbeiter Luft. Sehr optimistisch sei er und es tut gut der Träger der frohen Botschaft zu sein, teilt Wall mit. Der Vorstandsvorsitzende ist froh darüber, die nötige Kapitalerhöhung um umgerechnet 266,7 Millionen Schilling unter Dach und Fach zu haben und so die Arbeit mit den 24 Key-Accounts in sechs Ländern weiterführen zu können.

Als framfab-Kernmärkte wurden Schweden, Dänemark, England, Frankreich, Deutschland und die Niederlanden definiert. Wall beabsichtigt all den Länderorganisationen weitere Unabhängigkeit und größere Profit-Verantwortung zu gewähren. Weiters wurde ein Restrukturierungsprogramm eingeleitet. Framfab Technology wurde verkauft. Die verbleibenden Nicht-Core-Business wie etwa framfab Labs, die UMTS-Lizenz und die Beteiligung an Bredbandsbolaget sollen verkauft oder über andere Quellen finanziert werden.

Die Kooperationen mit EDS und antfactory sollen framfab in Zukunft stärken. EDS wird verstärkt auf Kundenseite in die framfab-Geschäfte integriert. Die antfactory wird das laufende Restrukturierungsprogramm des Consulters überwachen und vorantreiben.
In Österreich wird framfab als Vertriebs- und Verkaufsvertretung von Göran Askeljung und Martin Drexler weitergeführt werden. Bestehende Consulting-Verträge machen eine Vertretung unabdingbar wie Askeljung dazu anmerkt.
(tl)

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