FPÖ-Landesrat will "Neutralisierung" des ORF
 

FPÖ-Landesrat will "Neutralisierung" des ORF

APA

Elmar Podgorschek verglich im Rahmen einer AfD-Veranstaltung die "Zeit im Bild" mit der DDR-Propaganda-Nachrichtensendung "Aktuelle Kamera".

Der oberösterreichische FPÖ-Landesrat Elmar Podgorschek fordert laut einem Bericht der Wochenzeitung "Falter" die "Neutralisierung" des ORF. Das berichtet die APA. Bei einer AfD-Veranstaltung in Thüringen bezeichnete Podgorschek den öffentlich-rechtlichen Sender als "Oppositionsrundfunk" beziehungsweise "Oppositionsrotfunk". Die "Zeit im Bild" erinnere ihn an die DDR-Nachrichtensendung "Aktuelle Kamera". Diese war ein von der Einheitspartei SED kontrolliertes Progagandainstrument.

Schlussfolgerung des FPÖ-Politikers: "Was wir unbedingt durchführen müssen, ist eine Neutralisierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Auch auf die Gefahr hin, dass uns eine sogenannte Orbanisierung vorgeworfen wird. Das müssen wir durchziehen." Podgorscheks Aussagen fielen Anfang Mai bei einer Veranstaltung der Thüringer AfD-Fraktion und sind via YouTube nachzusehen. Gegenüber dem "Falter" wollte der FPÖ-Politiker übrigens nicht näher ausführen, was er unter "Neutralisierung" des ORF verstehe.

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