Fox verkürzt die Werbepausen
 

Fox verkürzt die Werbepausen

Neues Modell soll Zuseher vom Umschalten abhalten.

Das US Fernsehnetzwerk Fox versucht mit einer alternativen Werbestrategie gegen die schlechte Umsatzentwicklung anzukämpfen. "Remote-Free TV" heißt die Idee und soll es künftig grundsätzlich weniger Werbeunterbrechungen im regulären Programm des Senders geben. Die dann sinkenden Werbeeinnahmen sollen mittels höherer Premium-Preise für "Remote-Free TV" wieder ausgeglichen werden. Hintergedanke der Strategieänderung ist die Hoffnung, dass kürzere Werbepausen beim Publikum die Motivation sinken  lassen, während dieser Zeit zu einem anderen Sender zu wechseln.







"In den USA herrschen, was die Regierungen für TV-Werbung betrifft, grundsätzlich andere rechtliche Voraussetzungen als in Europa", erklärt Volker Nickel, Pressesprecher des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW). In Deutschland gelte die TV-Richtlinie, die die Menge der ausgestrahlten Werbeminuten beschränkt und unter anderem auch genau vorgibt, dass Unterbrechungen im Block zu erfolgen haben.







Laut dem Sender ist "Remote-Free-TV" bisher nur bei einer einzigen Sendung auf Fox zum Einsatz gekommen und die durchschnittlichen Werbepausen (bei einer Stunde Sendungszeit) betrugen zehn Minuten. Das sind vier bis sechs Minuten weniger als sonst. Die Zuseher haben diese Verkürzung ppsitiv aufgenommen, wie Untersuchungen des Marktforschungsunternehmen Nielsen IAG zeigen. Der Marktwert hat sich im Vergleich zu anderen zur selben Zeit ausgestrahlten Programmen um rund 22 Prozent erhöht.







(Quelle: pressetext.deutschland)
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