Ford verhandelt mit WPP künftig zentral
 

Ford verhandelt mit WPP künftig zentral

Der Autogigant Ford will seine Konditionen mit den WPP-Agenturen künftig zentral und global aushandeln.

Die Ford Motor Company will ab 2004 ihre Verträge mit den Agenturen und Networks der WPP-Holding nur mehr zentral aushandeln, berichtet das US-Branchenblatt "Ad Age". In einem einzigen, weltweit gültigen Vertrag, der alle Einzel- und lokalen Abmachungen mit den drei WPP-Networks J. Walter Thompson, Young & Rubicam und Ogilvy & Mather Worldwide ersetzt soll, will Ford künftig die Konditionen für die Betreuung durch die WPP-Agenturen festschreiben. Ford ist mit 529 Millionen US-Dollar (rund 466 Millionen) größter Einzelkunden der WPP-Gruppe. Der Automobilkonzern (Ford, Mazda, Volvo und andere) steuerte damit im Jahr 2002 neun Prozent zum Umsatz der WPP bei. Bei J. Walter Thompson macht der Ford-Anteil an den Gesamteinnahmen sogar 19 Prozent aus, bei Young & Rubicam sind es immerhin 13 Prozent.

(as)


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