Focus-Werbespendings im April: Es bleibt verh...
 

Focus-Werbespendings im April: Es bleibt verhagelt!

Auch im April überwiegend Zurückhaltung.

Der einzige werbungtreibende Bereich bleibt in den ersten vier Monaten 2009 laut Marktforscher Focus Media Research www.focusmr.com der Handel mit einer nominellen Steigerung seiner in Brutto-Werbedruck errechneten Werbespendings von +9,2 Prozent. Dienstleister (-8,1 Prozent), Investitionsgüter (-6,8 Prozent), die Medien selbst (-5,8 Prozent) und schließlich auch die Markenartikler (-1,5 Prozent) übten auch im April 2009 deutliche Zurückhaltung im Jahresvergleich.







Somit ist der April 2009 der fünfte Monat in Folge, in dem Focus einen Rückgang der Brutto-Werbespendings erhebt: Nominell -3,4 Prozent für klassisch plus Direct, noch deutlicher nominell Minus 7,1 Prozent für die klassischen Medien. Kumuliert für die ersten vier Monate 2009 sind das nominelle Minus 3,3 Prozent für alle und nominell -5,1 Prozent für die klassischen Medien.  







DM, Gelbe, Online, Private







Die „Winner“ sind schnell aufgezählt: Deutlich mit nominell 29,3 Prozent legt der Werbedruck in Online-Medien zu. Ebenso zweistellig die Steigerung für die Gelben Seiten. Privat-TV hat endgültig in Sachen Brutto-Werbedruck das ORF-TV überholt und legt in den ersten vier Monaten 2009 nominell um 9,4 Prozent zu. Noch ein Stück vom ORF-Volumen entfernt, aber stark aufholend die Privaten Hörfunkveranstalter – ihr von Focus ermittelter Brutto-Werbedruck steigt um nominell 4,9 Prozent. Eine starke Performance in den ersten vier Monaten liefert auch Direct Marketing: Klassischer Prospekt, Zeitungsbeilagen und Direct Mails an den Konsumenten liegen klar im Plus.







Der ORF blutet







Ein schwieriges Jahr erlebt die ORF-Werbung: Im TV liegen die Brutto-Werbeeinahmen mittlerweile jeden Monat deutlich hinter jenen der Privaten – nominell verliert das ORF-Fernsehen in den ersten vier Monaten deutliche 19,1 Prozent. Nicht ganz so deutlich, aber allemal nominell -8,4 Prozent sind es im ORF-Hörfunk.







Und Print?







Noch am wenigsten leiden die Tageszeitungen (was ihre klassischen Brutto-Werbeumsätze angeht), Fachzeitschriften und insbesondere die Illustrierten und Magazine sind mit nominell Minus 16,1 Prozent schwer unter Druck.







Alle Daten im Detail unter www.focusmr.com.
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