"Focus" muss sparen
 

"Focus" muss sparen

Das Burda-Nachrichtenmagazin soll - wie alle Printtitel des Hauses - in den nächsten 18 Monaten zehn Prozent der laufenden Kosten einsparen.

Der Burda-Titel "Focus" dürfte seine besten Zeiten schon gesehen haben.  Vor 15 Jahren als revolutionär modernes Nachrichtenmagazin gestartet, leidet es mittlerweile - wie viel andere Titel - unter sinkender Leser- und Anzeigenzahl. Laut Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) hat das Heft im Vergleich zum Vorjahr eine Viertelmillion Leser verloren, auch die Anzahl der Anzeigenseiten rutschte um 133,3 Seiten nach unten.


Deshalb wird jetzt in München auf die Kostenbremse gestiegen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, sollen innerhalb der nächsten 18 Monate zehn Prozent der laufenden Kosten eingespart werden - und das nicht nur bei "Focus", sondern gleich bei der gesamten Printsparte des Verlages. Ein Burda-Sprecher bestätigte, dass "wegen des zu erwartenden Rückgangs im Printgeschäft" die Führungskräfte "Vorschläge für moderate Einsparungen in Höhe von fünf Prozent für jeweils 2008 und 2009 einreichen sollen".
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