Florian Klenk ist "Journalist des Jahres"
 

Florian Klenk ist "Journalist des Jahres"

Veronika Hofinger
Die Wahl zum "Journalisten des Jahres" wurde mittels Online-Abstimmung durch die "Journalist"-Leser durchgeführt.
Die Wahl zum "Journalisten des Jahres" wurde mittels Online-Abstimmung durch die "Journalist"-Leser durchgeführt.

Florian Klenk ist der diesjährige "Journalist des Jahres" bei der Wahl durch das Branchenmagazin "Der Österreichische Journalist".

Der "Falter"-Chefredakteur sei "in diesem Jahr besonders durch seine vielen investigativen Geschichten aufgefallen", wurde die Entscheidung am Freitag in einer Aussendung begründet. "Chefredakteur des Jahres" ist Hubert Patterer, "Redaktion des Jahres" die "Presse".

Die Wahl zum "Journalisten des Jahres" wurde mittels Online-Abstimmung durch die "Journalist"-Leser durchgeführt. Diese beschrieben Klenk unter anderem als "immer brisant", "staatstragend als Aufdecker und Rechercheur" oder "unbeugsamen Sisyphus im Kampf gegen rechten Hass und Hetze".

In den Ressort-Kategorien hatte eine Jury aus Chefredakteuren, Medienjournalisten und den "Journalisten des Jahres" der vergangenen Jahren das Sagen. "Chefredakteur des Jahres" wurde Patterer, in der Kategorie Wirtschaft gewann Renate Graber ("Der Standard"), für die Innenpolitik Andreas Koller ("Salzburger Nachrichten"), in der Außenpolitik Christian Ultsch ("Die Presse"). Norbert Mayer ("Die Presse") ist Kulturjournalist des Jahres, Wolfgang Winheim ("Kurier") siegte im Sport. Florian Klenk wurde zum Investigationsjournalisten des Jahres gekürt, Doris Knecht ("Kurier", "Falter") führt in der Kategorie Kolumnisten, Dieter Chmelar ("Kurier") in "Unterhaltung". "Aufgefallen" ist der Jury Jakob Winter vom "profil", Pressefotograf des Jahres ist Georg Hochmuth von der APA.

Die "Presse" hatte wie schon 2015 die meisten Mitarbeiter in den Top Ten der jeweiligen Ressorts. Damit stellt sie auch heuer die "Redaktion des Jahres".

Den Sonderpreis der Redaktion für ihr Lebenswerk erhält Elfriede Hammerl ("profil"). "Querdenken ist in der Zeit der Echokammer ja nicht mehr besonders hip", so die Jury-Begründung. "Umso wichtiger sind journalistische Stimmen, die weniger missionarisch als vielmehr argumentativ versuchen, dem Leser und der Leserin Zusammenhänge zu erläutern. Elfriede Hammerl tut dies seit vielen Jahrzehnten und sie macht es bis heute leidenschaftlich, aber unzänkisch und unverbittert, dafür mit einer Art von Ironie, die sogar harten Stoff in Lesevergnügen verwandeln kann." Lisa Totzauer (ORF eins) und das Team der Puls 4-Sendung "Bist du deppert" erhalten Sonderpreise für Innovation.
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