Finanzspritze für "New York Times"
 

Finanzspritze für "New York Times"

Der mexikanische Milliardär Carlos Slim hilft mit 250 Millionen US-Dollar.

Die angeschlagene "New York Times" soll finanzielle Unterstützung erhalten. Der mexikanische Milliardär Carlos Slim verhandelt heute mit dem Verwaltungsrat des Verlages - es geht um eine Finanzspritze von 250 Millionen US-Dollar. Das ist ein willkommener Geldsegen, denn im Mai läuft eine Kreditlinie über 400 Millionen Dollar und die Kreditkosten sind aufgrund der Finanzkrise derzeit so hoch wie nie - Die "New York Times" sucht andere Geldquellen. Deshalb steht immer noch die Überlegung im Raum, das vor kurzem erbaute Verlagsgebäude in New York zu verkaufen. Der erwartete Erlös liegt bei 225 Millionen Dollar.

Carlos Slim ist einer der reichsten Menschen der Welt. Laut "Forbes" liegt er mit einem Vermögen von 60 Milliarden US-Dollar auf Rang zwei hinter US-Investor Warren Buffett. Im September letzten Jahres ist er bereits mit 6,4 Prozent bei der New York Times Company eingestiegen, aus rein finanzwirtschaftlichen Gründen, hieß es damals.
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