Financial Times steigt in China ein
 

Financial Times steigt in China ein

Das Luxusmagazin "Rui" hat die zunehmende Wirtschaftselite des Landes im Visier - und die entsprechenden Werbekunden.

Die britische Financial Times Gruppe hat ihr Entrée im chinesischen Markt absolviert. Laut Berichten des "Guardian" ist am Montag die erste Ausgabe des Luxusmagazins "Rui" auf dem chinesischen Zeitschriftenmarkt erschienen. "Rui", was soviel wie weise oder weitsichtig bedeutet, hat die zunehmende Wirtschaftselite des Landes als Leser im Visier - und natürlich die entsprechenden Premium-Anzeigenkunden dazu. Inhaltlich soll sich das Heft an die bestehenden Verlags-Supplements "Financial Times Health" oder "How to Spend It" orientieren, sprich Geldanlage- und Investitionstipps sowie Lifestyle- und Geschmacksberatung, ergänzt um Portraits von aufstrebenden, kosmopolitischen Chinesen. "Mit Rui werden wir die oberen demographischen Schichten über die MÄrkte in Übersee informieren", erklärt Angela Mackay, FT-Geschäftsführerin für den asiatisch-pazifischen Raum. Die Startauflage liegt bei 80.000 Stück.




Das Außergewöhnliche an diesem Start: Ausländische Medienkonzerne durften bisher nur über ein Joint Venture mit einem chinesischen Partner das Geschäftsfeld China betreten. Die FT jedoch kommt im Alleingang ins Land des Lächelns.
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