Filmfonds Wien fördert vier Dokuprojekte
 

Filmfonds Wien fördert vier Dokuprojekte

Fördermittel in der Höhe von 185.000 Euro hat der Filmfonds Wien beim dritten Antragstermin 2015 im Bereich Fernsehfilm ausgeschüttet

Fördermittel in der Höhe von 185.000 Euro hat der Filmfonds Wien beim dritten Antragstermin 2015 im Bereich Fernsehfilm ausgeschüttet. Diese gehen an vier Dokuprojekte, die sich unter anderem mit dem Österreichischen Staatsarchiv oder den Olympischen Spielen von 1936 auseinandersetzen. Insgesamt hat es fünf Anträge gegeben, wie am Dienstag in einer Aussendung mitgeteilt wurde.

Bei "Staatsarchiv - Geschichte lebt" (Dor Film) handelt es sich um eine zwölfteilige Serie, für die sich Regisseurin Andrea Morgenthaler und Autor Georg Weissgram auf eine detektivische Spurensuche begeben und die Schätze des Archivs präsentieren. Im Mittelpunkt von "Margarethe Ottillinger" (epo-Film) steht die gleichnamige österreichische Spitzenbeamtin, die vor 65 Jahren an der Grenze zur sowjetischen Zone entführt und bis 1955 im Straflager festgehalten wurde. Klaus T. Heindl setzt dieses Porträt in Szene.

Grimme-Preisträger Christoph Weber versucht wiederum, in "The Nazi Games - Shaping The Olympic Brand" (pre tv mit taglicht media) die Geschichte der Olympischen Spiele 1936 aus einer neuen Perspektive zu erzählen. In der deutsch-österreichischen Koproduktion ist auch der Boykott der österreichisch-jüdischen Schwimmerinnen des Wiener Hakoah-Vereins ein großes Thema. Und Christian Reichhold nimmt sich in "Die Hörbigers" (Pammer Film) der Schauspieldynastie mit "allen Licht- und Schattenseiten" an, wie es heißt.
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