Filmfonds Wien fördert 14 Projekte mit 1,87 M...
 

Filmfonds Wien fördert 14 Projekte mit 1,87 Millionen Euro

Filmfonds Wien
Unter den aktuellen TV-Förderungen befindet sich die historische Thrillerserie „Freud“, für die ORF und Netflix zusammenarbeiten.
Unter den aktuellen TV-Förderungen befindet sich die historische Thrillerserie „Freud“, für die ORF und Netflix zusammenarbeiten.

In seiner dritten Förderrunde hat der Filmfonds Wien drei fiktionale und fünf dokumentarische Filmproduktionen und sechs weitere Projekte per Entwicklungsförderung mit insgesamt 1,87 Millionen Euro gefördert, darunter die neuen Projekte von Österreichs namhaftesten Filmschaffenden - zum Teil auch im Team mit Newcomern.

Zur Herstellungsförderung eingereicht waren 24 Projekte mit einer Antragssumme von etwa 2,82 Millionen Euro. Die insgesamt acht Projekte werden mit insgesamt 1.748.500 Euro gefördert. Mit der Adaption von Vea Kaisers „Blasmusikpop“ - zugleich das Langfilmdebüt von Jungregisseur Paul Ploberger - und der Antonio-Fian-Verfilmung „Glück gehabt“ mit Thomas Stipsits in der Hauptrolle gibt es im fiktionalen Bereich gleich zwei Literaturverfilmungen.

Der dritte geförderte Spielfilm, "Madison", ist eine Kooperation von Regisseurin und Drehbuchautorin Kim Strobl mit Milan Dor und handelt von den Hürden im Leben einer jungen Sportlerin. Unter den geförderten Dokus findet sich etwa Matter out of Place, der neue Film von Nikolaus Geyrhalter, in dem die Spur von Müll in die entlegensten Gegenden der Welt verfolgt wird. Auch "Über Österreich - der Film" von Regisseur und Kameramann Georg Riha, mit dem er seine Trademark-Luftbilder mit Michael Köhlmeier als Erzähler 2020 auf die Kinoleinwand bringen will, ist unter den geförderten Filmen.

Zuschuss für Freud-Krimi von ORF und Netflix

Sechs Projekte erhalten Projektentwicklungsförderung in Höhe von 124.300 Euro, so etwa Le Grand Jeté ein 3D-Film über das Wiener Staatsballett und der Coming-Of-Age-Film "Sonne" über junge Muslimas, die plötzlich zu YouTube-Stars werden, den Jungregisseurin Kurdwin Ayub mit Ulrich Seidl Filmproduktion plant.

Darüber hinaus wurden zum zweiten TV-Antragstermin 2018 neun Fernsehprojekte mit einer Gesamtantragssumme von 919.982 Euro eingereicht, zwei fiktionale sowie fünf dokumentarische Projekte erhielten vom Filmfonds Wien Zusagen in Höhe von 573.982 Euro. Gefördert wurde etwa eine Doku über das Leben von Gerhard Bronner und die Thriller-Serie "Freud", in der der junge Sigmund Freud als Kriminalpsychologe einen sadistischen Serienmörder im Wien des Fin de Siecle jagt. Bereits die Entwicklung der ORF-Netflix-Zusammenarbeit wurde von Filmfonds Wien unterstützt und wird nun federführend von der Wiener Satel Film mit der Münchner Bavaria Fiction umgesetzt.

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