Filmfestival gestartet
 

Filmfestival gestartet

Im Rahmen des Festivals werden neue Filme und Serien vorgestellt und der "Filmpreis Köln", der "TV-Spielfilmpreis", der "Hollywood Reporter Award" und der "Deutsche Casting-Preis" verliehen.

Die mittlerweile 21. Auflage des internationalen Film- und Fernsehfestivals Cologne Conference geht heuer vom 25. bis zum 30. September über die Bühne. Sonntagabend wurde die Kölner Veranstaltung mit der Literaturverfilmung „Der letzte Weynfeldt“, geschrieben von Martin Suter, eröffnet.

Tarsem Singh erhält den "Flmpreis Köln"

Dieses Jahr geht der mit 25.000 Euro dotierte "Filmpreis Köln", der traditionell auf der Cologne Conference verliehen wird, an den indischen Regisseur Tarsem Singh. Durch Musikvideos und Werbespots verschaffte sich Singh Bekanntheit. Als Werbefilmer realisierte er Spots für Levi’s, Reebok und Pepsi Cola und erhielt 1991 den MTV Video Music Award für den Video-Clip zu R.E.M.s „Losing my Religion“. Als Filmregisseur startete Singh 2000 mit dem Thriller „The Cell“, sein zweiter Film „The Fall“ folgte 2006 und nun bringt er im November 2011 ein Action-Epos nach Motiven aus der griechischen Mythologie namens „Krieg der Götter“ in die Kinos.

Der „Filmpreis Köln“ wird von der Film- und Medienstigtung NRW und der Stadt Köln gestiftet, um Regisseure, Produzenten, Autoren, Kameraleute oder Filmmusikkomponisten zu würdigen, die in herausragender Weise zur Film- und Mediensprache beigetragen haben. Vergangenes Jahr wurde der Preis David Lynch verliehen, 2009 bekam ihn Roman Polanski.

Weitere Höhepunkte sind der ebenfalls auf der Veranstaltung verliehene „TV-Spielfilmpreis“ der in diesem Jahr an Todd Haynes für den HBO-Mehrteiler „Mildred Pierce“ geht. Hayes war für seine Filme „Far From Heaven“ und „I’m Not There“ für den Oscar nominiert worden. Den „Hollywood Reporter Award“ erhält der britische Emmy-Gewinner Paul Abbott, der unter anderem für die BBC-Serien „Cracker“ und „State of Play“ Drehbücher geschrieben hat. Abbotts neue Serien „Shameless“ und „Exile“ laufen auf der diesjährigen Cologne Conference. Den „Deutschen Casting-Preis“ bekommt Sophie Molitoris für die Besetzung des Films „Neue Vahr Süd“.

Neue Filme und Serien

Im Rahmen der Cologne Conference wird ein vielfältiges Programm präsentiert: Lars von Trier ist mit seinem neuen Film „Melancholia“ vertreten, der jüngst in Cannes Premiere hatte. Bei der Pressekonferenz in Cannes sorgte von Trier für einen Skandal und wurde vom Festival ausgeschlossen, weil er eine umstrittene Nazi-Äußerung von sich gab. Des Weiteren werden der britische Thriller „The Shadow Line“, die BBC-Serie „The Hour“ und die US-Dokumentation „Reagan“ über Ronald Reagan gezeigt. Zum kompletten Programm geht es hier.
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