FH untersucht Public Value um ORF
 

FH untersucht Public Value um ORF

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Forschen gemeinsam am Public Value der Öffentlich-Rechtlichen: Klaus Unterberger, Alexander Wrabetz (beide ORF) und Reinhard Christl (FHWien) © ORF/Pichlkostner
Forschen gemeinsam am Public Value der Öffentlich-Rechtlichen: Klaus Unterberger, Alexander Wrabetz (beide ORF) und Reinhard Christl (FHWien) © ORF/Pichlkostner

Das Institut für Journalismus und Medienmanagement der FHWien startet Forschungsprojekt in Kooperation mit dem ORF.

Das Projekt unter dem klingenden Namen „Public Value im ORF – Die Zukunft des Rundfunks zwischen öffentlich-rechtlichem Mehrwertangebot und wachsendem Wettbewerbsdruck“ wird versuchen, Antworten zu finden. Die dazugehörigen Fragen beschäftigen nicht nur die Fachhochschule: Hat öffentlich-rechtlicher Rundfunk eine Zukunft? Wie gelingt der Spagat zwischen Quote und Qualität? Ist öffentlich-rechtlicher Mehrwert überhaupt messbar? Projektleiter Dr. Reinhard Christl ist an ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz herangetreten, um das bisher umfangreichste Projekt im Bereich Qualitätsjournalismus zu starten.
2010 soll eine Plattform zum Thema Public Value starten, auf der regelmäßig Forschungsergebnisse präsentieren werden sollen, ab 2009 ist eine Tagungsreihe geplant, um die Diskussionen rund um Öffentlich-Rechtlich „aus den Niederungen der Tagespolitik auf ein höheres Niveau zu heben“, wie es Christl formuliert. Das Projektvolumen umfasst knapp 600.000 Euro, die Kosten tragen zu 75 Prozent der Bund, zu 25 Prozent die MA27, eine Förderungseinrichtung mit EU-Geldern.


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