Fernsehfonds Austria vergab knapp 1,1 Mio. Eu...
 

Fernsehfonds Austria vergab knapp 1,1 Mio. Euro an zwölf Filmprojekte

Löwenanteil für Prochaskas vierten Teil der Reihe "Spuren des Bösen" - Aufstockungen für drei bereits geförderte Fernsehfilme - Acht Dokumentationen erhalten Unterstützung

Knapp 1,1 Millionen Euro schießt der Fernsehfonds Austria heimischen Filmprojekten beim dritten Antragstermin in diesem Jahr zu. Insgesamt werden zwölf Produktionen gefördert, davon vier Fernsehfilme und acht Dokumentationen, wie es am Donnerstag in einer Aussendung heißt. Den größten Zuschuss erhält der vierte Teil "Schande" aus Andreas Prochaskas Reihe "Spuren des Bösen" der Aichholzer Filmproduktion, der mit 453.000 Euro unterstützt wird. Das Projekt wird vom Fernsehfonds mit 24 Prozent gefördert, "da die Dreharbeiten ausschließlich in Österreich stattfinden und die meisten Mitarbeiter im technischen und kreativen Stab (Schauspieler) aus Österreich kommen", heißt es. Weitere Finanzierungspartner sind das ZDF und der ORF.

Drei Fernsehfilme, die bereits beim zweiten Antragstermin 2013 positive Förderzusagen erhielten, wurde eine Mittelaufstockung gewährt: Dazu zählen Andreas Prochaskas Fernsehfilm "Sarajevo" der Dor Film (50.000 Euro), "Alles Fleisch ist Gras" der Allegro (30.000 Euro) und "Clara Immerwahr" der MR-Film (25.000 Euro).

Zu den geförderten Dokumentationen zählen unter anderen "Österreichs Grenze" der Interspot über die 2.700 km lange Grenze Österreichs mit 134.542 Euro, "Der Weg in den Untergang" der Metafilm über das Attentat in Sarajevo im Jahr 1914 (115.000 Euro) und "Adolf Hitler - mein Großvater?" der pre tv (75.000 Euro). Für das Jahr 2013 stehen noch Fondsmittel in der Höhe von rund 675.000 Euro zur Verfügung, Anträge können bis 8. Oktober eingereicht werden.
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