Feministisches Magazin "an.schläge" durch Sub...
 

Feministisches Magazin "an.schläge" durch Subventionsstreichung bedroht

Liste Pilz
Mit seiner 35-jährigen Geschichte hat das Magazin aus Sterns Sicht eine ganze Generation mit seiner Themenführerschaft begleitet.
Mit seiner 35-jährigen Geschichte hat das Magazin aus Sterns Sicht eine ganze Generation mit seiner Themenführerschaft begleitet.

Das maßgebliche feministische Magazin "an.schläge" ist durch die Streichung von Subventionen in seiner Existenz bedroht, warnt die Frauensprecherin der Liste Pilz, Maria Stern, in einer Aussendung - und sieht darin einen bewussten Versuch, "Unbequemes auszutrocknen" und die "Medien gleichzuschalten".

Aus Sterns Sicht sind die "an.schläge" mehr als nur ein Magazin: Sie seien vielmehr der "wichtigste Thinktank frauenrechtlicher Themen" in Österreich. Durch das Streichen der Teilsubvention als Teil des "schwarzblauen Kahlschlags der vergangenen Wochen" drohe dem Magazin mit seiner 35-jährigen Geschichte das Aus.

„Dem Magazin ist es gelungen, jahrzehntelang hochkarätige Beiträge zu veröffentlichen und Themen aufzugreifen, die erst Jahre später im Mainstream diskutiert wurden", so Stern unter Verweis etwa auf die finanzielle Lage von Alleinerziehenden und Beiträge zur Kopftuchdebatte in "differenzierter" Form.

Die ‚an.schläge‘ würden "exzellent recherchierte und reflektierte Beiträge liefern, auf die sich eine ganze Generation von Lesenden verlassen kann", unterstreicht Stern, und das für ein Publikum, das mehr verlange "als eindimensionale und rassistisch aufgeheizte Headlines". Das "Austrocknen von unbequemen Thinktanks und die Gleichschaltung der Medien" habe System, ist sie überzeugt.

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