FAZ tief im Minus
 

FAZ tief im Minus

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) verzeichnet einen schweren Umsatz- und Gewinneinbruch.

Der Umsatz der FAZ-Gruppe ging im Geschäftsjahr 2001 um 22,5 Prozent auf 415,7 Millionen Euro zurück. Dramatisch gesunken sind auch die Anzeigenerlöse: um 28 Prozent auf 305,2 Millionen Euro. Die Vertriebserlöse stiegen – vor allem bedingt durch Preiserhöhungen - um 3,5 Prozent auf 97 Millionen Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ging von 93,2 Millionen Euro auf minus 28,7 Millionen Euro zurück. Nach einem Jahresüberschuss von 33,1 Millionen Euro im Jahr 2000 verzeichnet die FAZ-Gruppe für 2001 ein Minus von 27 Millionen. Der konsolidierte Umsatz der Verlagsgruppe liegt bei rund 750 Millionen Euro.



Vor allem die Rezession und die Krise der Net-Economy sowie der Börseneinbruch bei den Technologiewerten hätten zu dem "noch nie erlebten Umsatz- und Ertragseinbruch geführt", heißt es in der Pressemitteilung des Verlagshauses. Auch die Entwicklung im Anzeigengeschäft im ersten Quartal diesen Jahres sei "alles andere als ermutigend", heißt es weiter. Besondere Rückgänge musste die F.A.Z. im vergangenen Jahr im Stellenmarkt, in der Wirtschaftswerbung und bei den Finanzanzeigen hinnehmen.

(as)


stats