fan.at: Krone fischt nach Fußballfans
 
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Krone fischt nach Fußballfans

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Michael Eder und Jochen Kerschenbauer (beide rechts) leiten fan.at.
Michael Eder und Jochen Kerschenbauer (beide rechts) leiten fan.at.

Die Krone launcht ein neues Fan-Portal für die Dritte Liga. Ist man mit Fußball erfolgreich, könnten auch andere Sportarten ins Visier genommen werden. 

Gleich zum Launch ging es hoch hinaus: In den Räumlichkeiten des Mobilfunkanbieters spusu im DC Tower über Wien lud die Kronen Zeitung zur Präsentation von fan.at, einem neuen Fan-Portal für die Dritte Fußball-Liga. "Die Vorbereitungen waren schwierig und langwierig", so Krone-Multimedia-Chef Michael Eder, der auch Co-Geschäftsführer bei fan.at ist. Corona sei mitten in die Vorbereitungen geplatzt und habe "einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht". Dennoch habe man die Zeit gut nutzen können.

Im Wesentlichen soll fan.at eine Plattform für Vereine und deren Fußballfans sein. "Wir wollen es den Vereinen ermöglichen, dass sie mit einer Plattform diverse News wie Transfergerüchte, Spielberichte, Liveticker mit ihren Fans kommunizieren können – und das als All-in-one-Lösung", so Jochen Kerschenbauer, dem knapp zwei Drittel der gemeinsamen GmbH gehören. Das Potenzial dafür ist groß: 2.200 Fußballvereine gibt es, nimmt man Nachwuchs- und Damenfußballteams dazu, kommt man auf rund 14.000 Teams. Jedes einzelne Team – von der U10 bis zu den Kampfmannschaften – soll auf fan.at vertreten sein. Dafür hat man bereits mehr als 200 Vereine ins Boot geholt. Schritt für Schritt will man nun auch alle anderen für sich gewinnen. 

Synergieeffekte

Vonseiten der Krone schielt man auch auf die Synergie­effekte. "Daten, die wir über fan.at generieren, möchten wir auch für ­krone.­at und für das Print-Produkt verwenden. Auf der anderen Seite können wir auf eine Heerschar an Journalisten zurückgreifen, die für den Fußball leben. Das wiederum kommt fan.at zugute“, so Eder.

Sollte das Konzept aufgehen, könnte man künftig nicht nur auf den Fußball beschränkt sein. "Ideen gibt’s genügend in unseren Köpfen." Das Konzept sei so gestaltet, dass es auch einfach auf andere Sportarten übertragen werden kann.

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