Fachzeitschriften erholen sich
 

Fachzeitschriften erholen sich

Die Jahresbilanz der VU-Meynen-Zahlen gibt Grund zur Hoffnung für die Verlage.

So wie es aussieht, sind die Werbeumsätze der Fachzeitschriften gerade dabei, sich langsam wieder zu erholen - zumindest laut der Werbeträgerstatistik der Vertriebsunion Meynen. Im Jahr 2009 haben Fachmedien zum Teil besonders unter der schwachen Konjunktur gelitten, 2010 gingen sie zumindest wieder ein wenig nach oben. Die insgesamt 448 ausgewiesenen Titel kamen im Schnitt auf ein leichtes Plus von 2,4 Prozent - das ist ein Gesamtwerbeumsatz von 609,1 Millionen Euro. Besonders positiv entwickelten sich dort die Segmente SChmuck/Uhren, Medizintechnik und Recht. 

Zu den stärksten Titeln gehört die in anderen Statistiken meist als Publikumszeitschrift eingeordnete Wirtschaftswoche mit einem Plus von 20,8 Prozent. Auch Manager Magazin und Capital verbesserten sich deutlich. 

Ebenfalls stark zugelegt hat die w&v mit Plus 21,7 Prozent, Konkurrent Horizont in Frankfurt hingegen verlor um 2,4 Prozent an Umsatz. Minus mussten auch das IndustrieMagazin, die Deutsche Handwerks Zeitung und die Computerwoche verzeichnen.

Die Zahlen sind Bruttozahlen.
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