Fachgruppe Wien bestürzt über Werbesteuer
 

Fachgruppe Wien bestürzt über Werbesteuer

Für die Fachgruppe Werbung Wien geht der Kampf um die Abschaffung der Werbeabgabe in die nächste Runde.

"Bestürzung über das derzeitige Ergebnis des Finanzausgleiches" herrscht innerhalb der Fachgruppe Werbung Wien. "Nach dem derzeit vorliegenden Ergebnis der Verhandlungen bleibt die von der Regierung versprochene Abschaffung der Werbesteuer unberücksichtigt", so die Fahcgruppe in einer Aussendung. "Dieses für die Werbebranche unbefriedigende Ergebnis" will die Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien "nicht einfach hinnehmen".



"Ich bin bestürzt über den Ausgang dieses Finanzausgleiches, insbesondere über einige Mitwirkende. Es ist eine Sache, dass Finanzminister Grasser die Spitäler reformieren möchte und die Raucher wieder zur Kasse gebeten werden, aber aufgrund dieser Mehrbelastungen einfach die Abschaffung der Werbeabgabe zu ignorieren, ist für uns eine herbe Enttäuschung. Die Verhandlungspartner haben unser Anliegen anscheinend nicht ernst genommen, sodass dieser Punkt völlig unberücksichtigt geblieben ist", so Fachgruppen-Obmann Michael Himmer.



Die Fachgruppe Werbung Wien wird nun über geeignete Gegenstrategien entscheiden, die ergriffen werden müssen. Entgegen den Meldungen des Fachverbandes der WKÖ wird die Fachgruppe Werbung Wien insbesondere mit den Medienpartnern über den Start der Kampagne "Das Märchen von der Abschaffung der Werbeabgabe" beraten.



"Die Vertreter aller politischen Gruppierungen der Fachgruppe und unsere Partner ziehen in dieser Frage an einem Strang und fordern so wie die Wirtschaftskammer Österreich einstimmig, dass die fünfprozentige Werbeabgabe endlich der Vergangenheit angehört. Wir werden ein weiters Mal von Seiten der Politik vertröstet, und auf den nächsten Finanzausgleich verwiesen. Ich appelliere daher an alle unsere Mitstreiter, an Wirtschaftskammer Präsident Leitl und auch an den Wiener Bürgermeister Michael Häupl, uns beim weiteren Kampf zur Abschaffung der Werbeabgabe zu unterstützen", so Himmer abschließend.

(as)

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