Ey CEO Imperative Study: CEOs setzen auf Tech...
 
Ey CEO Imperative Study

CEOs setzen auf Tech-Investitionen und Transformations-Initiativen

EY/Stefan Seelig
Gunther Reimoser, Country Managing Partner bei Ey Österreich
Gunther Reimoser, Country Managing Partner bei Ey Österreich

Die dritte Imperative Study, die von EYQ, dem globalen Think Tank von Ey, erstellt wurde, basiert auf einer weltweiten Befragung von mehr als 305 Chief Executives von Forbes Global 2000 Unternehmen.

Jedes dritte Unternehmen (34%), die sogenannten "Thrivers", profitierte bereits vor dem Ausbruch der Pandemie von einer Phase des finanziellen Wachstums und wird auch in den nächsten drei Jahren seinen Mitbewerb übertreffen. Die "Maintainers" (ebenfalls 34%) berichten von stagnierenden Umsätzen im Vorjahr. Das letzte Drittel, die "Survivors" (32%) geben an, dass ihre Unternehmen vor der Pandemie einen Umsatzrückgang erlebten und erwarten, dass ihr Umsatz in den nächsten drei Jahren entweder weiter schrumpfen oder sich einpendeln wird.

"Diese zunehmende Kluft zwischen Wachstum und Überleben unterstreicht die Dringlichkeit, sich im entscheidenden Moment zu transformieren, entweder um 'aufzusteigen' oder einen Sprung nach vorne zu machen. Während die CEOs der 'Thrivers' die gegenwärtige Chance bereits nutzen, ist es für die 'Survivors' und 'Maintainers' höchste Zeit, sofort zu handeln, damit sie nicht noch weiter zurückfallen", kommentiert Gunther Reimoser, Country Managing Partner Ey Österreich, die Ergebnisse der Studie.

Sieben von zehn (68%) der befragten CEOs geben an, dass sie in den nächsten 12 Monaten eine erhebliche Investition in Daten und Technologie vorhaben, fast ebenso viele (65%) geben bereits aktuell mehr Geld als in der Vergangenheit aus, um ihre Transformationen zu beschleunigen. 61 Prozent möchten innerhalb des nächsten Jahres eine größere Transformationsinitiative durchführen. Dabei erkenne das C-Level auch zunehmend die Bedeutung menschlicher Faktoren für den Erfolg ihrer Transformationsprojekte. 68 Prozent der CEOs geben an, dass sie mindestens eine Transformationspriorität haben, die sich auf die Bedeutung von Menschen, die Pflege zukünftiger Talente und die Organisationskultur bezieht.

Während Datensicherheit und Datenschutzbestimmungen in den Vordergrund des öffentlichen Diskurses rücken, bleiben Vertrauenslücken zwischen Technologien und Mensch bestehen: Nur jeder Zweite (51%) bestätigt, dass es im eigenen Unternehmen möglich ist, zeitnah datengestützte Erkenntnisse zu liefern. Noch weniger (41%) geben an, dass sie in der Lage sind, maschinelle und menschliche Daten effektiv zu kombinieren, um Entscheidungen zu treffen. Und schießlich sagt nur jeder dritte CEO (34%) aus, dass die KundInnen dem Unternehmen ihre Daten anvertrauen. "Wenn dieses Problem nicht angegangen wird, könnte es das Wachstum einschränken, Innovationen verlangsamen und Transformationsbemühungen zum Stillstand bringen", so Reimoser.

Schlussendlich sind sich die CEOs einig, dass eine menschenzentrierte Führung für den Erfolg entscheidend sein wird – 80 Prozent stimmen zu, dass der Mensch (MitarbeiterInnen, KundInnen, andere StakeholderInnen) in den Mittelpunkt der Entscheidungsfindung gestellt wird, während drei Viertel (75%) sagen, dass Empathie und Soft Skills als wichtige Managementfähigkeiten in den Vordergrund rücken werden. "Der Wunsch, den Mensch in den Mittelpunkt aller Aktivitäten des Unternehmens zu stellen, um die Agilität zu erhöhen und auf veränderte Markt- und Kundenanforderungen zu reagieren, ist stark ausgeprägt. Auf der anderen Seite gelten Technologien und rasche Implementierungen als grundlegend. Innovation in großem Maß, Zusammenarbeit zwischen Organisationen in einem immer größer werdenden Ökosystem, um neue Märkte zu erschließen, wird ebenfalls immer wichtiger", fasst Reimoser abschließend zusammen.

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