Extrem gefährlicher Computervirus im Umlauf
 

Extrem gefährlicher Computervirus im Umlauf

Für den Zusammenhang mit den Terroranschlägen in den USA gibt es aber noch keine Belege. Schadensmeldungen gibt es auch schon aus Österreich.

"Die Ausbreitung ist unglaublich hoch", wart Christian Persson, Cehfredaketuer der computerzeitschrift "ct" gegenüber dem deutschen Handelsblatt. "So etwas haben wir noch nicht gesehen." Der neue Virus mit dem Namen "W32.Nimba" benutzt 16 verschiedene Angriffsmethoden um einen PersonalComputer bzw. auch größere Server lahmzulegen und treibt seit kurzem sein Unwesen im Internet. Zum Vergleich: Der im Juli und August dieses Jahres grassierende "Code Red", der hunderttausende Computer befiel, nutzte lediglich eine Sicherheitslücke.


Antivirus-Unternehmen wie Symantec oder McAfee haben bisher noch kein Mittel gegen den gefährlichen Computervirus parat. Als besonders gefährdet gilt die Internet-Information-Server (IIS) von Microsoft. Wie das Netz-Magazin ORF Futurzone berichtet, gibt es bereits einige Schadensmeldungen aus Österreich. Der Internet-Provider Chello sei besonders gefährdet, heißt es weiter.


Nach den Terroranschlägen in den USA hat das FBI vor Hacker-Angriffen gewarnt. Laut FBI habe sich auch schon eine norwegische Hacker-Gruppe mit dem Namen "Dispatchers" zu den Angriffen bekannt. Ein Zusammenhang mit den Anschlägen auf das WorldTradeCenter und das Pentagon konnte indes nicht belegt werden.

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