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Europas Verwaltungen bekommen gemeinsame Software

Das EU-Projekt Infocitizen soll die europaweite Interaktion von Behörden gewährleisten und örtlich verteilte Verwaltungsprozesse informationstechnisch verbinden.

Mit dem von der EU gestarteten Forschungs- und Entwicklungsprojekt Infocitizen sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, die Verwaltungen europaweit zu vernetzen, um eine sichere und zuverlässige Interaktion der Behörden gewährleisten zu können. Unter Federführung des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Saar-Universität werden fünf europäische Nationen an der Erforschung und Entwicklung einer Softwarelösung arbeiten. Die Europäische Union finanziert dieses Projekt, das auf zwei Jahre angelegt ist, mit insgesamt über drei Millionen Euro. In zwei Jahren soll der Prototyp der Software vorliegen. Damit sollen beispielsweise Umzüge oder die Arbeitsaufnahme in anderen EU-Mitgliedsländern vereinfacht werden.
Als Infocitizen Piltogemeinden wurden Colleferro, Italien, Tres Cantos, Spanien, Schmelz, Deutschland sowie Thessaloniki, Griechenland ausgewählt.

(er)

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